Reifendruckregelanlage – Radhähne / Absperrventile aufarbeiten

As we did not find much info on our CTIS valves used at the GAZ 66 or other Russian military trucks we decided to put some more pictures from our work to the blog.

All spare parts plus the adequate grease were taken from sanitary installation material.

Nachdem wir zu dem Thema im Web trotz intensiver Suche nicht viel gefunden haben, habe ich mich entschieden, das Thema hier nochmal zusammenzufassen und bebildert zu dokumentieren.

Wir haben am GAZ dann demnächst zwei verschiedene Typen der Ventile im Einsatz, die je nach Felgenbauform unterschiedlich befestigt sind, die Luft jeweils gerade oder winklig durchleiten, ansonsten aber auch von den Komponenten sehr ähnlich sind.

Ventile
Radhähne / Absperrventile GAZ 66
Die Ventilsitze haben wir mit Zahnpasta gereinigt und vorsichtig eingeschliffen, die Dichtungen zum Schlauch und die Packungen an der Spindel sind einfache Quetschdichtungen 3/8″x8mm aus dem Baumarkt.

Gefettet und gängig gehalten haben wir es mit der Tube Armaturen Hahnfett, der Ersatz für die fehlenden Überwurfmutter wurde aus einer passenden Kappe aus dem Sanitärbedarf (Loch 8,5mm gebohrt) angefertigt.

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4 Kommentare zu “Reifendruckregelanlage – Radhähne / Absperrventile aufarbeiten”

  1. Hallo & Grüße,

    der Tip mit den Quetschdichtungen ist echt nicht schlecht nur beachtet bitte das der Kompressor (der die Reifenfüllanlage speist) am Schmierölkreislauf des Motors hängt… Dadurch wird die Druckluft immer öllig sein und das kann dazu führen das sich die Gummis aus dem Sanitärbedarf auflösen. Man müßte also schauen ob man solche Stopfbuchsengummis auch Ölbeständig bekommt…

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    1. Guter Hinweis, die alten Gummis waren aber dermaßen hinüber, dass sogar die Form nur noch zu erahnen war.

      Insgesamt strömt die Luft an den Dichtungen ja nicht unmittelbar vorbei, die Spindelpackung liegt hinter einem Metallring um die Spindel, die Dichtung(en) am Schlauch liegen außerhalb des Messingrohres, durch das die Luft geführt wird. Beides ist natürlich keine hermetische Abriegelung, durch das verwendete Hahnfett ist die Oberfläche aber zusätzlich geschützt, ein paar Jahre sollte das halten. Da mache ich mir eher Gedanken über das Öl in den Schläuchen. Sind die üblicherweise ölbeständig?

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