TÜV bekommen

We reached a major milestone with our GAZ 66. We passed the yearly technical inspection check and now have the permission to have the GAZ 66 back to the road again.

As a short summary, we have worked on the following parts during the last year: wheels, brakes, tires, steering stop limitation, power steering, headlights, windscreen washing system, electrical installation in the Kung box including battery combiner, storage boxes, splash guard at the wheels, adjustment of the engine and lots of additional details. Of course the normal yearly mainenance tasks were performed as well.

If you need info on any details of these tasks and cannot find them in this blog, just let me know.

Wie versprochen der etwas detailliertere zusammenfassende Bericht von den Arbeiten zum TÜV, die wir dann heute erfolgreich abschließen konnten.

In Summe hat sich herausgestellt, dass so ein GAZ 66 ein sehr nett konstruiertes Fahrzeug ist, jede Menge nette Features hat, aber grundsätzlich auch ein Minimum an Wartung braucht.

Gerade im Bereich Räder und Bremsen war gründliche Arbeit notwendig, sämtliche Felgen (mittlerweile aufgestockt auf 6 Stück) sind sandgestrahlt und frisch lackiert, sowie mit neuen Reifen 13.00-18 von Stomil, natürlich mit neuen Felgenbändern und Schläuchen bestückt. Auch das Reserverad ist jetzt mit einem neuen 13.00-18 bestückt.

Einer der Radbolzen mit Linksgewinde war so stark beschädigt, dass er ausgetauscht werden musste.

Der Austausch der Schrauben, die den Lenkeinschlag begrenzen und deren passende Einstellung sorgen jetzt dafür, dass die Räder bei maximalem Lenkeinschlag nicht mehr an den Blattfedern schleifen.

An den Bremsen waren durch Eintrag von Schlamm diverse Zylinder fest und in Folge die Bremsbeläge verölt, mittlerweile sind alle Bremszylinder und Beläge gegen neues Material getauscht. Die Bremsbeläge wurden am Fahrzeug auf Maß abgedreht, entsprechend waren die Bremswerte jetzt sehr gut.

Schlamm und Grasreste haben wir ebenfalls in den Radlagern und dahinter tief in den Naben gefunden, mittlerweile sind drei von vier Radlagerpaaren gegen SKF getauscht, Simmerringe und Filzdichtungen sind, wie natürlich auch die Fettfüllungen komplett getauscht.

Mit diesen Arbeiten an den Achsen und Rädern ist mittlerweile auch die Reifendruckregelanlage wieder dicht, momentan aber noch nicht wieder komplett angeschlossen.

An der Lenkung waren die Gummidämpfer zwischen dem Nehmerzylinder und der Spurstange hinüber, ausgetauscht und die Verschraubungen gängig gemacht.

Bei der Beleuchtung haben wir keinen Prüfer gefunden, der sich für die Tarnblenden begeistern konnte, das Abblendlicht war dadurch extrem dunkel. Es hat sich herausgestellt, dass das neben den Blenden auch durch den Sand in den matten Reflektoren verursacht wurde. Nach dem Einbau von zwei neuen Sieben-Zöllern H4 aus dem Hause Hella wurde es deutlich heller.

Die Scheibenwaschanlage ist wieder vervollständigt und mit neuen Schläuchen versehen. Genauso war schon sehr früh der Austausch des Zündschlosses fällig, das alte war so hakelig, dass ein Anlassen nicht zuverlässig möglich war.

Mit den vorhandenen und jetzt wieder montierten Aufstiegsringen kommt man regulär und ohne Probleme ins Führerhaus.

Am Koffer war neben diversen Verpolungen und unvollständigen Anschlüssen durch zu kurze und schlecht geführte Hauptanschlusskabel deutliche Gefahr von Kabelbränden gegeben. Die Elektrik im Koffer ist unter Einbindung einiger alter Komponenten jetzt komplett neu aufgebaut, dabei erfolgt die Ladung jetzt über ein mikroprozessorgesteuertes Trennrelais aus der Lichtmaschine. Alternativ verfügt der Landstromanschluss über ein integriertes elektronisches Ladegerät Bosch C7.

Bei dieser Gelegenheit erfolgte auch der korrekte Anschluss und die erfolgreiche Inbetriebnahme der Kofferheizung.

Beide Batterien (eine erneuert) sind in ordentlichen Staukästen untergebracht, in einem der Kästen musste die Befestigung der Batterie neu erstellt werden, jetzt kann die Batterie gegen den neuen Winkel fixiert werden.

Am Verteilergetriebe und dem Nebenabtrieb für die Winde waren die Schubstangen durch Schlamm und Rost fest, viel Rostlöser, Geduld und regelmäßiges Reinigen haben diese Komponenten wieder gängig gemacht.

Der große Staukasten mit dem Landstromanschluss war im unteren Bereich so stark verrostet, dass wir einen baugleichen neuen Kasten in einer Schlosserei in Auftrag gegeben und montiert haben. Alternativ hätten wir unterwegs demnächst den Kastenboden verloren. Dabei wurde die Elektrik deutlich erweitert.

Die Spritzschutzlappen an der Hinterachse werden nicht zwingend benötigt, die alten waren nur noch in Fragmenten vorhanden. Wir haben sie neu erstellt.

Am Motor wurden Kraftstofffilter vervollständigt und getauscht, wie auch der Ölfilter und das Motoröl. Zündkabel, Zündkerzen und -stecker wurden erneuert, Zündung, Ventile und Vergaser gereinigt eingestellt. Dabei wurde heute ein sehr ordentlicher CO-Gehalt von nur knapp 1,3% gemessen. Seit der Verteiler zerlegt und ordentlich wieder zusammen- und eingebaut wurde, verändert sich auch der Zündwinkel nicht mehr selbständig.

Zum Schluss gab es dann noch eine neue Bordausstattung: Warndreieck, Verbandkasten und Pannenwarnleuchte.

In Summe hat der Prüfer zwar noch ein paar kleine Hinweise für weitere Arbeiten gegeben, war aber mit unseren Arbeiten zufrieden.

Plakette erteilt, Bild folgt!

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