Differentiale

We had not been sure, if our GAZ is equipped with differential locks or not. First info was that this is a rare option.

In the mean time we received the info, that this feature is implemented with self-locking differentials as the standard for GAZ 66 and one of the reasons, why the GAZ is handling off-road challenges that well. Thanks to Ural 375 for the info.

Nachdem wir eine Zeit lang gerätselt haben, ob in unserem GAZ auch die – nach erster Information wohl eher seltenen – selbst sperrenden Achsen verbaut sind haben wir mittlerweile erfahren, dass diese wohl gar nicht so selten sind, sondern zur Serienausstattung gehören.

Schön, dass wir damit dieses Feature auch haben – und Danke in Richtung Ural 375.

nochmal vorne rechts

Another more relevant problem on the right front wheel was insufficient braking power.

We identified loss of brake fluid from one of the hydraulic cylinders, now to be found on the braking pads, as the source of the problem.

Cleaning was the short term solution, complete replacement the mid range plan.

Wenn wir schon vorne rechts zugange sind dann bietet es sich an, den ungleichen Bremswerten an der Vorderachse auf den Grund zu gehen.

Rad ab, Bremstrommel ab und schon ist der Fehler gefunden: Bremsflüssigkeitsverlust durch undichten Radbremszylinder mit erstem Öleintrag auf den Belägen.

Damit steht eine entsprechende Ersatzteilbestellung an, für’s Erste aber alles gründlich gereinigt und damit sind die Bremswerte schon deutlich besser.

Luftverlust

Although it can be easily handled, a tire loosing pressure every week is not a solution. Some O-rings had been replaced a year ago without of any improvement.

We decided to remove the copper tube between the center of the wheel and the valve to the tube and found air blowing out of the closed valve.

Taking the valve into pieces we saw that the rubber seals inside were almost gone, the local DIY shop had the correct size available for small money as these are used for sanitary installation. Don’t try to get them as a spare part for a car, people won’t understand. 😉

Since the replacement the tire does not loose pressure anymore.

Auch wenn der Luftverlust vorne rechts durch die Luftdruckregelanlage komfortabel beherrschbar ist: auf Dauer nervt’s.

Heute haben wir dann entschieden dass, obwohl vor einem Jahr die Dichtungsringe vorne rechts bereits getauscht worden sind, die Fehlerquelle irgendwie wohl nicht richtig eingekreist worden ist.

Selbst wenn die Füllanlage nicht richtig dicht ist sollte der Reifen – bei intaktem Absperrventil – keine Luft verlieren.

Nach der Standzeit wurde also erst mal wieder aufgepumpt und danach das Absperrventil geschlossen. Dann das Kupferröhrchen demontiert. Und siehe da: Das Absperrventil ist nicht dicht und verliert Luft in die Füllanlage. Die ist wohl auch nicht dicht, aber bei funktionierender Absperrung stört das nicht.

Als Ersatz steht das Ventil vom Reserverad zur Verfügung, bei beiden ist allerdings die Verschraubung in Richtung Schlauch – genau genommen die darin enthaltene Dichtung – völlig hinüber.

Ersatz gibt’s bei den Sanitärdichtungen im Baumarkt in Form von einfachen Quetschdichtungen für Verschraubungen 9,52 mm (3/8″) x 8 mm, das 4er Päckchen a 1 €. Davon pro Schlauchanschluss 2 Stück verbaut und es sollte Ruhe sein.

Die Stopfbuchsen an der Spindel müssen aber auch noch überarbeitet werden, dazu werden wir das aktuell ausgebaute Exemplar nutzen. Ob’s geklappt hat wissen wir in ein paar Tagen.

PS: Es ist ein paar Tage später und die Luft hält. 🙂

nochmal Reserverad

In the mean time we had a nice holiday with our big truck, an ex-military Iveco 110-17AW. Back from France it was time to continue studies on the GAZ.

The mechanism to let down the spare wheel works fine and better than expected after putting some drops of oil to the right places.

Mittlerweile sind wir aus dem ersten Urlaub wieder zurück, der Iveco hat uns eine nette Tour durch Frankreich beschert und gleich im Anschluss ohne Murren die halbjährliche SP bekommen.

Also ist endlich Zeit, am GAZ weiter zu arbeiten.

Eine der bereits begonnen Baustellen ist der Reserveradhalter. Mittlerweile haben wir (mit freundlicher Hilfe die russische) Bedienungsanleitung zum Koffer studiert und etwas Einblick in die Funktionsweise des Reserveradhalters gewonnen.

Die durch Federscheiben hergestellte Hemmung beim Herunterlassen hatten wir nicht spontan erkannt, man muss also die Federklinke nicht ausbauen und kann gefahrlos kontrolliert herunter und herauf leiern.

Alle beweglichen Teile geölt und gängig gemacht, einmal runter und wieder rauf gekurbelt, alles funktioniert.

Wir haben’s getan

The previous owner of the GAZ had recommended a workshop close to the place where he had been living that had maintained the GAZ over the last two years. As we did not have as much time as necessary, we had given the GAZ to the workshop to do the most necessary repairs and have it at least TÜV approved.

Anyhow, from a lack of resources, lack of knowledge, lack of motivation, … the workshop did not manage to make any relevant steps forward. And the GAZ was still 100 km away from us with some known technical problems.

On one Saturday – after good preparation and with good friends in the background that would help in case of problems – we decided to drive the GAZ to its new home. No problems with the trip plus a smiling driver. 🙂

Nachdem wir die nötigsten Arbeiten zum TÜVen eigentlich aus Zeitmangel in einer Werkstatt beauftragt hatten, die Werkstatt aber – aufgrund von Personalmangel – nicht für Geld und gute Worte zur Arbeit zu bewegen war, haben wir heute entschieden, die Überführung an seinen neuen Standort einfach zu versuchen.

Mit diversen Rückfallebenen in der Hinterhand ist die Überführung dann auch völlig unspektakulär gelaufen, der GAZ braucht etwas Schwung an den Bergen ist aber ansonsten flott unterwegs.

Und ich kriege dieses unverschämte Grinsen gerade nicht aus dem Gesicht. 🙂

Mehr in Kürze.

Neues Schuhwerk

Buying new tires for the GAZ in Germany is not easy. 12.00-18 are rarely known, the bigger 13.00-18 not at all.

We had not decided when to buy new tires, Konstantin helped me to identify a source in Russia. Bringing them to Germany would not be easy.

für den GAZ zu beschaffen ist wohl nicht ganz trivial. Die serienmäßig verbauten 12.00-18 kennt in Deutschland schon kaum jemand, geschweige denn die etwas größeren – bei uns ebenfalls eingetragenen und derzeit auch vorhandenen – 13.00-18.

Wir haben uns noch nicht entschieden, ob überhaupt neue Reifen fällig sind oder ob wir uns damit noch Zeit bis zu ersten größeren Touren lassen können. Und wir haben noch nicht entschieden, ob wir versuchen, die 13″er zu bekommen oder uns die 12″er auch reichen.

In jedem Fall haben wir aber eine Quelle in Moskau aufgetan (schon wieder ein dicker Dank an Konstantin), die neue 12.00-18 Model K-70 liefern kann. 🙂

12.00-18 auf TIU.RU

Und für Logistiklösungen sollte ich in der Firma die richtigen Fachleute haben.

PS: Aktuell werden Stückpreise zwischen 13.650 und 11.200 RUB pro Stück (ohne Transport!!!) aufgerufen. Klingt realistisch.

GAZ 66 – Allrad-LKW als Werkstattwagen