Camping zu Saisonbeginn

When we came to Finland we had decided to look for a place to stay over night without continuing to the next planned camping site. As the season had not started yet some smaller places had their signs on the main road but were still closed and not available.

Anyhow: After some more kilometers we found a nice place called ‚Karjalan Kievari‘. A nice and comfortable place to stay.

Camping Karjalan Kievari an den finnischen Seen
Camping Karjalan Kievari an den finnischen Seen

Unsere Einreise nach Finnland hatte einen halben Tag früher als ursprünglich geplant stattgefunden, wodurch wir etwas aus unserem geplanten Übernachtungsrhythmus geraten sind. Deshalb haben wir entschieden, nach einem Campingplatz etwas früher an der Route zu suchen. Zuerst waren wir Hinweisschildern an der Durchgangsstraße, die uns bei Kesälahti zwei Campingplatze in 4 und 14 km versprochen hatten gefolgt. Dabei waren wir an Plätzen gelandet, die in der Vorsaison noch geschlossen waren.

Nach knapp 30 km Umweg haben wir dann entschieden, in Richtung Punkaharju weiterzufahren, dabei aber die Augen nach Plätzen direkt an der Route offen zu halten. So wurden wir dann immer noch in Kesälahti am Puruvesi-See mit dem Campingplatz ‚Karjalan Kievari‘ fündig.

Übernachtung: Camping Karjalan Kievari in Kesälahti
http://www.karjalankievari.fi/en/
+358 41 806 6605 N61.88921 E29.79100

Wir haben wunderschön am See gestanden, allen benötigten Service gehabt und waren mit unseren recht großen Wohnmobilen (Iveco 110-17 und Iveco 90-16) herzlich willkommen.

Wege auf dem Platz Karjalan Kievari
Wege auf dem Platz Karjalan Kievari

Karelien an der russisch-finnischen Grenze

After the visit to Kinerma it was time to continue our trip to Finland. Some impression from Karelia, a region that we really liked.

Von Kinerma aus ging unsere Reise vom russischen Teil Kareliens in den finnischen Teil. Die Grenzabwicklung war unproblematisch und entspannt.

Grenzübergang Niiralan
http://www.rajaliikenne.fi/eng/tietoa_rajaliikenteesta/rajanylityspaikat/niirala.htm
+358 295 5200 N62.17018 E30.63182

Beide Teile Kareliens haben uns sehr gut gefallen, der russische Teil scheint uns naturbelassener, der finnische Teil intensiver bewirtschaftet.

Anbei ein paar Impressionen aus der Region:

Karelische Moorlandschaft
Karelische Moorlandschaft
Gedenkstätte
Gedenkstätte
Irgendwann wurde auch auf unserer Reise das Wetter wieder besser und der Himmel wieder blau.
Irgendwann wurde auch auf unserer Reise das Wetter wieder besser und der Himmel wieder blau.
Kurz vor der Grenze ein weiterer schöner GAZ 53.
Kurz vor der Grenze ein weiterer schöner GAZ 53.
Finnische Holzkirche in Tohmajärvi.
Finnische Holzkirche in Tohmajärvi.

Museumsdorf Kinerma in Karelien

Our friends Rainer and Marianne had identified another very special place to be visited in Karelia: The village Kinerma (Кинерма). In some points Kinerma is even described as Russian’s most beautiful village. Allthough the weather again was not to warm we loved the visit.

Ziel: Museumsdorf Kinerma / Кинерма
N61.52635 E32.82590

Rainer und Marianne, mit denen wir uns in Rantala getroffen hatten, hatten noch ein weiteres kulturelles Highlight der Region um den Ladogasees ausgemacht: Das Museumsdorf Kinerma (Кинерма). Diesen Tipp haben wir gerne aufgegriffen und sind mit der kompletten Kolonne von Sortavala aus gemeinsam dorthin gefahren. Ausnahmsweise durfte unser Iveco mal den anderen Lastern hinterherfahren, was das Fotografieren interessanter russischer Fahrzeuge etwas vereinfacht hat.

Historische Lster auf russischen Straßen
Historische Laster auf russischen Straßen

Kinerma besteht heute aus 16 Holzhäusern und einer Holzkirche, die alle im Originalzustand erhalten und teilweise noch ganzjährig bewohnt werden.

Wohnhaus in Kinerma
Wohnhaus in Kinerma

Auch hier waren wir mit unseren etwas ungewöhnlichen Fahrzeugen herzlich willkommen, ein Platz für unsere Laster war leicht gefunden, es fanden sich sogar noch ein paar deutlich ältere lokale Exemplare.

Iveco 110-17 und GAZ 53 im Größenvergleich
Iveco 110-17 und GAZ 53 im Größenvergleich
Fahrzeuge und Häuser passen gut zusammen.
Fahrzeuge und Häuser passen gut zusammen.

Wirkliches kulturelles Highlight in Kinerma ist die orthodoxe Kirche.

Holzkirche in Kinerma
Holzkirche in Kinerma
Ikonostase in der Holzkirche in Kinerma
Ikonostase in der Holzkirche in Kinerma
Bauernhaus in Kinerma
Bauernhaus in Kinerma

Von Kinerma aus setzte Ulf dann seine Reise in Richtung Mongolei fort, Rainer und Marianne blieben noch ein wenig in Karelien und für uns ging es wie geplant weiter in Richtung finnischer Grenze.

Man sollte beim Besuch dieser Region beachten, dass man auch im Mai noch von Temperaturen um die 5 Grad und Graupelschauern überrascht werden kann, besuchenswert ist die ganze Region, insbesondere aber das Museumsdorf auf jeden Fall.

Kloster und Insel Walaam im Ladogasee

Visiting Lake Ladoga definitely has to include one of the cultural heritages of the region: The Walaam monastry on Walaam island. As this blog is focussing technical topics a bit more than important cultural items I have to mention the famous Russian Meteor boats as well as the interesting Ural trucks of the local fire brigade.

Kloster Walaam
Kloster Walaam
Kloster, Kirche und umgebender Park
Kloster, Kirche und umgebender Park

Anyhow, the monastry and especially its church are worth to be visited.

Wer die Region um den Ladogasee bereist, der sollte in jedem Fall einen Besuch auf der Klosterinsel Walaam mit einplanen. Diese gilt mit Kloster und zugehöriger Kirche zu Recht als einer der kulturellen und kunstgeschichtlichen Höhepunkte dieser Region. Wir haben uns für die Überfahrt von Sortavala entschieden, da dies nach unserer Recherche die schnellste und am regelmäßigsten bediente Verbindung ist.

Meteor am Anleger
Meteor am Anleger

Ziel am Festland: Fähre zur Klosterinsel Walaam
N61.69971 E30.69106

Ziel: Klosterinsel Walaam

Info: Das Kloster Walaam ist ein stauropegisch-orthodoxes Kloster in Karelien im Nordwesten Russlands. Es liegt auf der Insel Walaam im Ladogasee.
https://valaam.ru/monastery/eng.php
+7 814 304 45 84 N61.389018 E30.944250

lokale Verkehrsmittel
lokale Verkehrsmittel

Der Ladogasee ist der größte Binnensee Europas, die Strecke von Sortavala nach Walaamo beträgt 40 km, was leicht unterschätzt wird. Ab Sortavala werden die berühmten russischen Tragflächenboote vom Typ Meteor eingesetzt, nicht nur für Technikfans ein Erlebnis der besonderen Art. Die Überfahrt ist mit ca. 40 EUR für die Hin- und Rückfahrt nicht gerade spotbillig, die kurze Reisedauer von ca. 50 Minuten für die einfache Strecke rechtfertigt aber den Preis.

Auf der Insel selbst ist die Hauptsehenswürdigkeit die Klosterkirche, in der leider nicht fotografiert werden darf und für deren Betreten strenge Bekleidungsvorschriften gelten. Wickelröcke und Kopftücher für die Damen liegen kostenlos bereit.

Die Insel bietet eine Menge Möglichkeiten für nette Wanderungen und zur Erkundung weiterer historischer Gebäude. Aufgrund des strömenden Regens haben wir uns aber nach dem ausgiebigen Besuch der Kirche auf den Nahbereich des Klosters mit einem Besuch mit einer recht neu errichteten Feuerwache und der Begutachtung des zugehörigen Fuhrparks beschränkt.

Fuhrpark der Feuerwehr
Fuhrpark der Feuerwehr
ein weiterer Meteor in Gegenrichtung
ein weiterer Meteor in Gegenrichtung

Ivecotreffen in Rantala – Karelien zwischen Ladogasee und finnischer Grenze

One of the main topics of our trip was travelling to a region that we could not reach so easily and where we could use our 4×4 trucks in a way they were made for: Karelia between the west shore of Lake Ladoga and the Finnish boarder.

Some friends of us were also travelling in the same region at the same time, so we had agreed to meet at a place called ‚Rantala‘, where you usually rent small block houses for your holiday. Having campers with trucks was obviously a new experience to the place, but we were welcomed very hearty. To reach the place you should avoid using standard mobile homes due to the local road conditions.

Manchmal gibt es auch gut ausgebaute Abschnitte
Manchmal gibt es auch gut ausgebaute Abschnitte, wie hier an der offiziellen Grenze zu Karelien

Übernachtung: Camping Rantala
http://rantala.ru/glavnaya/welcome.html
+7 921 796 66 97 N61.43767 E30.23767

Eines der Hauptziele unserer diesjährigen Reise war eine für uns etwas abgelegene Region, in der wir unsere Allrad-Fahrzeuge mal ein wenig fordern wollten und konnten: Karelien zwischen dem Ladogasee und der finnischen Grenze. Freunde von uns war zu gleicher Zeit mit ähnlichen Fahrzeugen auf ähnlichen Touren in der gleichen Region, so dass wir vereinbart hatten, uns auf einem Campingplatz namens ‚Rantala‘ zu treffen.

immer geradeaus in Richtung Wildnis
immer geradeaus in Richtung Wildnis
bis auch die Fernstraßen zumindest teilweise geschottert sind
bis auch die Fernstraßen zumindest teilweise geschottert sind

Campingplätze sind in dieser Region selten, dort ist man eigentlich auf die Vermietung von Blockhäusern ausgelegt und hatte Wohnmobile unserer Art wohl noch nicht zu Gast. Wir wurden trotzdem sehr herzlich aufgenommen und hatten dort eine gute Zeit.

Die Anfahrt nach Rantala war für unsere 4×4-Laster eine ideale Spielwiese. Der Iveco wurde vermutlich nach langer Zeit das erste Mal wieder artgerecht eingesetzt, von einer Anreise mit einem normalen Wohnmobil möchten wir hier aber aufgrund der Wegeverhältnisse eindeutig abraten.

Schlaglöcher im Birkenwald
Schlaglöcher im Birkenwald
Schlaglöcher zwischen Wiesen
Schlaglöcher zwischen Wiesen
Da werden auch die Allrad-LKWs älter...
Da werden auch die Allrad-LKWs älter…
traumhafte Seenlandschaft
traumhafte Seenlandschaft
endlose Landschaft
endlose Landschaft
erste Schilder mit Hinweisen auf unser Tagesziel
erste Schilder mit Hinweisen auf unser Tagesziel
und Straßen der Kategorie 'weiß' für unsere Laster fast etwas eng werden
Straßen der Kategorie ‚weiß‘ werden selbst für unsere Laster fast etwas eng
bekannte Allrad-Laster aus unterschiedlichen Richtungen
bekannte Allrad-Laster aus unterschiedlichen Richtungen
Rantala bietet jede Menge Platz und alles was wir brauchen.
Rantala bietet jede Menge Platz und alles was wir brauchen.
Für Fans unseres eigentlichen Themas: Der lokale GAZ 66.
Für Fans unseres eigentlichen Themas: Der lokale GAZ 66.

Wenn irgendjemand unserer Empfehlung folgt und den Platz nutzt, dann bitte ganz liebe Grüße von den verrückten Deutschen mit den Allrad-Lastern ausrichten, man wird sich an uns erinnern.

Wyborg im Regen

On our way to the North we also made a short visit to the ancient town of Wyborg. Unfortunately it was raining and the fort was under restauration, so other visitors might get a better impression. (It wasn’t really that bad. 🙂 ) The market hall was definitely worth a visit, although not mentioned in our official travel guide.

Festung in Wyborg
Festung in Wyborg

Auf dem Weg weiter nach Norden haben wir auch einen Abstecher nach Wyborg gemacht. Wyborg hat eine lange Geschichte als Stadt und hat mit der Festung und der Altstadt auch durchaus ein paar nette Ecken.

zwei Ivecos zwischen Festung und Altstadt in Wyborg
zwei Ivecos zwischen Festung und Altstadt in Wyborg

Unser Eindruck hat unter der Regenfront, die uns in Wyborg massiv erwischt hat, etwas gelitten. Mit mehr Sonne und weniger Gerüst an der Festung (die Restaurierungsarbeiten als solche machten einen sehr professionellen Eindruck) wäre es sicherlich noch netter gewesen.

zentraler Platz in der Wyborger Altstadt
zentraler Platz in der Wyborger Altstadt

Ein besonderes Highlight war der Besuch der Markthalle, die einen typischen lokalen Markt beherbergt und über ein gutes Angebot ohne touristische Preisaufschläge verfügt.

Markt in der Markthalle in Wyborg
Markt in der Markthalle in Wyborg

Besuch bei Ilja

North of St. Petersburg we met Ilja, a good friend of us from ALG. He had already helped us with parts and information regarding the GAZ 66, so now it was time to meet Ilja in person. Ilja builds wonderful Off Road Campers, currently he has projects based on Unimog and a fantastic Scania in his workshop.

Beside these activities Ilja is the owner of a GAZ 66 that is very similar to our GAZ and that is also restored to a very original condition. An easy meeting point was a memorial with two tanks close to his workshop. Many thanks to Ilja for the nice meeting.

In der ALG, unserem Lieblingsforum, haben wir mittlerweile auch zahlreiche internationale Teilnehmer. Auf diesem Weg haben wir auch unseren Freund Ilja kennengelernt, der uns in der Vergangenheit bereits mit Rat und Tat zu unserem GAZ 66 zur Seite gestanden hat. Was lag also näher, als Ilja auf unserer Reise zu besuchen?

Ilja baut professionell Wohnmobile aus, in einer Qualität und auf einem Niveau, von dem wir mit unserem aktuellen Provisorium noch weit entfernt sind. Bei unserem Besuch konnten wir uns aktuelle Projekte auf Basis eines Unimog und eines Scania anschauen, die prompt auf der Wunschliste für den Fall eines größeren Lottogewinnes gelandet sind.

Nebenher hat Ilja aber auch noch einen GAZ 66, den wir angeschaut haben. Bei diesem Fahrzeug verfolgt Ilja das gleiche Ziel wie wir mit unserem GAZ: Eine möglichst originalgetreue Erhaltung, die trotzdem eine Nutzung als Wohnmobil erlaubt. Anbei der GAZ 66 und ein paar der wunderschönen original erhaltenen Details:

Iljas GAZ 66
Iljas GAZ 66
Küchenzeile im Kung-Koffer
Küchenzeile im Kung-Koffer
Stromversorgung im 'Kung-Koffer
Stromversorgung im ‚Kung-Koffer
Türleuchte im Kung-Koffer
Türleuchte im Kung-Koffer

GAZ 66 – Allrad-LKW als Werkstattwagen